Erkennen Sie den Unterschied?
In ihrer Ausgabe vom 20. Februar 2025 berichtete die Schweizer Wochenzeitschrift „Die Weltwoche“ über die Problematik der Fettleibigkeit in den westlichen Ländern unter folgendem Titel. „Wir leben im Cheescake Park, ein Jahr auf Ozempic hat mich gelehrt, dass wir Fettleibigkeit völlig falsch betrachten.“1
Der Autor, selber übergewichtig, schreibt „Ich nahm Ozempic und wurde das Gefühl nicht los, ein Betrüger zu sein und etwas Unmoralisches zu tun. Ich bin nicht der Einzige. In den Vereinigten Staaten (wo ich mich jetzt aufhalte) sind über 70% der Menschen übergewichtig oder fettleibig und laut einer Umfrage geben 47% der Befragten an dass sie bereit wären für die neuen Medikamente zur Gewichtsabnahme zu bezahlen.“2
In der Schweiz sind 43% der Bevölkerung übergewichtig oder adipös.
Die zunehmende Fettleibigkeit in unseren westlichen Ländern ist ein grosses Problem, unter dem die Betreffenden zum Teil stark leiden. Es wird suggeriert, dass es nahezu unmöglich sei, nachhaltig „abzuspecken“. Als schnellen Ausweg wird den Betreffenden eine Spritze angeboten, diese enthält Semaglutide, einen sogenannten GLP1 Rezeptor-Agonisten, dessen Wirkung ich weiter unten beschreibe.
In seinem Beitrag macht Hari Johann auf ein nicht mehr ganz neues Rattenexperiment aus dem Jahre 2010 aufmerksam.
Die Autoren Paul M. Johnson und Paul J. Kenny untersuchten Ratten unter verschiedenen Nahrungsbedingungen.3 Die einen erhielten über 40 Tage normales Rattenfutter, der anderen Gruppe wurde über 1 Stunde pro Tag Cafeteriadiät offeriert. Diese enthielt Speck, Wurst, Cheesecake Poundcake, Zuckerguss und Schokolade. Die letzte Gruppe hatte 40 Tage lang nahezu unbegrenzten Zugang (18-23h) zu letzterer Kondition. (sogenanntes „Cheesecake Food“) Die letzte Rattengruppe nahm rasch zu und war bald nicht mehr in der Lage ihren Appetit bzw. ihre Sättigung zu regulieren. Hernach wurden alle drei Rattengruppen einer Konditionierung ausgesetzt (Licht), zudem versehen mit Elektroschocks. Die dritte Rattengruppe, die sich nicht mehr beim Fresskonsum bändigen konnte und die unbegrenzten Zugang zum „Cheesecake Food“ erhalten hatte, liess sich anders als die andern beiden Gruppen selbst unter Elektroschock nicht davon abhalten das „Cheesecake Food“ zu konsumieren. Die Autoren fanden heraus, dass die unbegrenzte Verfügbarkeit von „Cafeteriadiät“ neurophysiologisch verbunden war mit einer progressiven Verschlechterung der Regulierung des Hirnbelohnungssystems. (Dopamin 2 Rezeptoren) Die beobachteten Phänomene waren vergleichbar mit denen, die bei der Kokain- und Heroinsucht gefunden werden. Dies steht im Zusammenhang mit einer Herunterregulation der Dopamin 2 Rezeptoren (Belohnungsrezeptoren) im Corpus Striatum, ähnlich wie es bei drogenabhängigen Menschen beobachtet wird. Das Corpus Striatum ist ein sogenanntes Basalganglion und gehört zu den hochkomplexen Regelkreisläufen des Grosshirns.
Man geht davon aus, dass es bei der Entwicklung von Übergewicht und Adipositas ähnlich wie bei den beschriebenen Rattenexperimenten zu einer beeinträchtigten Ansprechbarkeit des Belohnungssystems im Zusammenhang mit dem Konsum von Fetten, zuckerhaltiger Nahrung (z.Bsp. „Fast Food“) kommt, die dazu führt, dass das Erlangen von Essen nicht mehr reguliert wird durch ein Sättigungsgefühl, und auch durch andere Einflüsse wie Beziehungs- und Umgebungseinflüsse schwerer zu bremsen ist. Eine wichtige Rolle spielt hier die „Rund-um-die Uhr“ rasche Verfügbarkeit von vorverarbeiteter Nahrung. In ihrer Untersuchung weisen Johnson und Kenny darauf hin, dass ein wichtiger Mechanismus in diesem Verhalten mit einem Defizit im Lernen, Aktionen zu vermeiden, die negative Konsequenzen haben, verbunden ist. Dies wurde besonders beim Menschen belegt.4
Als Ausweg wird den Betroffenen die sogenannte „Fettwegspritze“ angeboten, eine „Magic Bullet“ um Gewicht zu verlieren. Semaglutide unter verschiedenen Verkaufsnamen bekannt, Ozempic, Wegovi, Moumjaro etc. Sie sind alle Glukagon ähnliche Peptid 1 Rezeptoragonisten. (GLP1 RAs) Eines der ersten Produkte „Ozempic“ war ursprünglich als Medikation gegen den Diabetes eingeführt worden. Die Wirkung, die beschrieben wird, wenn das Medikament zur Gewichtsreduktion eingenommen wird, erscheint auf den ersten Blick wenig spektakulär:
-Verstärkte Glukoseabhängige Insulinsekretion.
-Abnehmende Glukagonsekretion.
-Verspätete gastrische Entleerung.
-steigende Gefühle von Sättigung.5
Das hört sich zunächst einmal harmlos an.
Einiges weist jedoch darauf hin, dass mit dem Gewichtsverlust durch Semaglutide nicht selten eine Beeinflussung/Veränderung der Persönlichkeit einhergeht. Berichtet wurde von Angst und Depression bis zu suizidalen Handlungen. Inzwischen werden diese Berichte, die zunächst in den sozialen Medien Verbreitung fanden, in der Forschung so ernst genommen, dass sie genauer untersucht werden. Zunächst nahm man an, die Phänomene seien Folge des Verlustes der Fettleibigkeit welche für die betreffende Person psychodynamisch einen schützenden Effekt gehabt habe, der jetzt mit dem Gewichtsverlust wegfalle. Inzwischen ist man von dieser einseitigen Interpretation abgekommen. In der Fachwelt spricht man inzwischen auch von der „Ozempic Personality“. Man geht von mehreren Aspekten aus, die diese Persönlichkeitsbeeinflussung mitverursachen. Eine davon ist eindeutig neurophysiologisch: die Unterdrückung des Dopaminsystems. Die zweite hängt damit zusammen, dass ein gewisser Teil der „Ozempickonsumenten“ oder Konsumenten vergleichbarer Produkte sich nicht ausreichend gesund ernähren und unter Symptomen der Malnutrition leiden. Die beiden letzteren Hypothesen sind psychodynamische Erklärungen nämlich der Verlust des Essens als Stresscopingmechanismus und die Enttäuschung über die Lebensqualität nach dem Gewichtsverlust.6
Die genaue Wirkung dieser Produkte auf das Zentralnervensystem ist noch nicht erforscht. Neuere Befunde zeigen jedoch, dass die GPL-1 RAs mitten im Regulationssystem des Zentralnervensystems einwirken: dem Hypothalamus.7
Die Wirkung ist besonders in den paraventrikulären Kernen des Hypothamalus präsent wie auch am dorsomedialen Hypothalamus. Der Hypothalamus regelt quasi sämtliche hormonalen, sozialen, emotionalen und motorischen Funktionen unseres Zentralnervensystems direkt oder indirekt. Z.Bsp. wird auch um ein einfaches Beispiel zu nennen, das sogenannte Bindungshormon Oxytozin in den paraventrikulären (und supraoptischen) Nuclei des Hypothamalus gebildet, dann über die hintere Zirbeldrüse transportiert, wo es dann in den Blutstrom gelangt. Das Oxytozin ist ein gut erforschtes Hormon. Es dient der Bindung, weist prosoziale Effekte auf, beeinflusst das Interaktionsverhalten und die soziale Kognition sowie die Fähigkeit mit dem mentalen Status eines anderen zu interferieren. Es spielt bei einem friedlichen Konfliktlösungsverhalten ebenso eine Rolle wie bei der Verbesserung des Augenkontaktes und der peripheren Körpersprache.8 Andere Einflüsse, die über den Hypothalamus über verschiedene Hirnkreisläufe geregelt werden, sind Exekutivfunktionen wie das Planen, Entscheidungen treffen, mentale Flexibilität, Handeln entgegen der Gewohnheit etc.
Die Wirkung der GLP-1 RAs auf das Zentralnervensystem darf als belegt gelten, wenngleich die präzisen Mechanismen gegenwärtig erst weiter erforscht werden. Unbestritten ist jedoch, dass die GLP RAs nicht einfach nur ein Sättigungsgefühl u.a. durch eine Erweiterung des Magens und eine Verlangsamung der Verdauung hervorrufen, sondern dass sie in komplexe zentralnervöse Mechanismen eingreifen. Wie sich das im Einzelfall auswirkt, wird die Zukunft zeigen. „Ozempic Personality“, „Ozempicgesicht“. Die Beobachtungen müssen ernst genommen werden. Manchmal scheint es als würde man den betreffenden Personen den Gebrauch von GLP1 RAs regelrecht ansehen und als würde man eine, wenn auch sehr diskrete Persönlichkeitsveränderung wahrnehmen. Das kann anhand des gegenwärtigen Forschungsstandes nicht ausgeschlossen werden.
Bis dato wird der Gebrauch dieses Medikaments gegen Adipositas auf 2 Jahre beschränkt. In diesen zwei Jahren sollten die Betroffenen gelernt haben „Lebensstiländerungen“ vorzunehmen, die es ihnen ermöglichen sollen nach Absetzen des Medikaments ihren Gewichtsverlust beizubehalten auch ohne Semaglutide.
Erste Forschungsergebnisse deuten jedoch daraufhin, dass das nicht so einfach ist. Selbst bei Personen, die eine sogenannte „Lebensstiländerung“ praktiziert haben (was immer man darunter versteht) schnellt das Gewicht nach Absetzen des Medikaments oftmals wieder in die Höhe.9/10 Als Ursache nimmt man vereinfacht an, dass das Zentralnervensystem nicht gelernt hat die entsprechenden Regulationen ohne das Medikament vorzunehmen. Theoretisch wäre es wahrscheinlich möglich, dass sich bei Etablierung einer adäquaten Nahrungsaufnahme über die Länge sich eine Gewichtsreduktion wieder einstellt. Aber in vielen Fällen ist zumindest vorübergehend die Zunahme des Gewichts nach Absetzen des Medikaments wieder zu erwarten. Gegenwärtig wird als Folge sogar in Betracht gezogen, dass prädisponierte Personen dieses Medikament ihr Leben lang nehmen sollen. Sind das Aussichten, die optimistisch stimmen?
Die „Fettwegspritze“ ist m.E. ein Symptom einer mitmenschlich verarmten Konsumgesellschaft. Ist es zu viel wird es weggespritzt. Was auf der Strecke bleibt, ist die Grundlage des Menschseins, wozu auch das Essen gehört.
In ihrer Arbeit „GLP-1 increases preingestive satiation, via hpyothalamic circuits in mice and humans“;11 machen Kim et al. darauf aufmerksam, dass es oft nicht unmittelbar nahrungsbedingte Aspekte sind, die Hunger und Sättigung prägen. Gerade vor der Nahrungsaufnahme können externale Aspekte psychosoziale Antworten triggern, die dann Hunger- und Sättigungssignale überschreiben. (Wir kennen z.Bsp. umgangssprachlich den Begriff: „Es hat mir den Appetit verschlagen“). Kognitive Komponenten wie die Antizipation, das Denken, orosensorische Stimulation von Essen kann in der Phase vor dem Essen das Gefühl der Sättigung hervorrufen.12 Und hier sind wir bei einem entscheidenden Aspekt angelangt, der heutzutage in erschreckender Weise vernachlässigt wird.
Das gemeinsame Essen in der Gruppe ist eine Grundlage des Menschseins. Es führt zum Austausch beziehungsfördernder Hormone und reguliert damit das Essensverhalten entscheidend.
Die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ berichtete vor einige Zeit unter dem Titel „Am Anfang war das Feuer“ wie sich die Auswirkungen des gemeinsamen Teilens der Mahlzeit bereits bei unseren evolutionären Vorfahren im gegenseitigen „Austausch“ der Hormone widerspiegelt. „So trug das gemeinsame Speisen zur Harmonisierung in der Gruppe bei. Solche Verhaltensänderungen stellen Forscher nicht nur an den menschlichen Spezies fest, auch bei Schimpansen geht die Liebe durch den Magen. Forscher des Max-Planck Instituts für evolutionäre Anthropologie stellten fest: Wenn Tiere ihr Futter teilen, steigt im Blut der Oxytozinspiegel massiv an. Dieses „Kuschelhormon“ spielt die zentrale Rolle im Beziehungsleben. Es fördert soziale Nähe und inspiriert zu Körperlichkeit. Verglichen mit Artgenossen, die ihr Essen nicht teilen, steigt der Oxytozinspiegel im Blut wildlebender Schimpansen auf den fünffachen Wert, nachdem sie etwa einen Stummelaffen gefangen und gemeinsam verzehrt hatten. Dabei spielte keine Rolle wer das Essen abgab und wer es empfing; Alle am Schmaus Beteiligten ergötzten sich am Hormonrausch“13.
Der Primatologe und Verhaltensforscher Frans De Waal beschreibt „ein Experiment, bei dem Menschenaffen es verweigerten in einer Kette Essen zu transportieren. Wenn sie es getan hätten, hätte ein Kumpane einen Elektroschock erhalten und Schmerzen erlitten. Mit ihrem Verhalten haben die Menschenaffen es verweigert einem Mitaffen Schaden und Schmerz zuzufügen. Dies obwohl ihnen eine Belohnung, namentlich Essen gewinkt hätte.“14
Der Biologe, Neurologe und Neurowissenschaftler Dale E. Bredesen, der sich vor allen Dingen um die Prävention und die frühe Behandlung von Demenzerkrankungen verdient gemacht hat, beschreibt die schädlichen Auswirkungen der Lebensweise vieler Menschen in den westlichen Ländern: Unangemessenes Essverhalten (Fast Food, Junk Food, Fertigprodukte) mit Toxinen und Pestiziden kontaminierte Nahrungsmittel, unangemessene Lebens- und Ernährungsgewohnheiten (schnelles Essen, gehend essen, abends viel Essen statt mittags, Bewegungsmangel, wenig Zeit und Musse für die Freuden des Lebens, Schlafmangel, hektischer Lebensstil, eher konsumierende passive Freizeitgewohnheiten wie Fernsehen, Videos, soziale Medien etc.) haben bei einer Anzahl Menschen folgenschwere gesundheitliche Auswirkungen.15
Veränderungen der Lebensweise können mitentscheidend sein um dieser Entwicklung entgegen zu treten. Hierzu gehört nicht nur die gemeinsame Mahlzeit, die vor allen Dingen hauptsächlich am Mittag stattfinden sollte, weil die Gewohnheit den Abend zur Hauptmahlzeit zu machen den Körper und das zentrale Nerensystem auf Dauer nicht nur belastet sondern schädigt. Hilfreich sind gemeinsame Aktivitäten, Bewegung im Freien, im Wald, im Garten, aktives Beieinandersein, soziale Beziehungen.
Das sind Aspekte, die auch Joseph Pizzorno, einer der führenden Repräsentanten der wissenschaftlich basierten integrativen Medizin, in seinem Buch, „Toxine, die unsichtbare Gefahr“ hervorhebt.16
Essen ist nicht nur Hunger, Sättigung, Belohnung und Entsagung. Essen ist Ausdruck der sozialen Natur von uns Menschen und wenn wir diese soziale Natur bei der Begegnung der Adipositas nicht berücksichtigen werden wir scheitern. Zweifellos werden einige Firmen hervorragend verdienen, aber den Betroffenen wird letztendlich kaum geholfen werden.
Es gab Ende des letzten Jahrtausends / Anfang dieses Jahrtausends vielversprechen Ansätze in der Behandlung von adipösen Menschen, die den sozialen und emotionalen Aspekten Rechnung trugen. Dazu gehören nicht zuletzt die Programme des Prof. (heute) Emeritus of Clinical and Health Psychology / University of Florida, Perri Michael G. et al.17/18 Es handelt sich um einen Gruppenansatz unter Leitung einer Fachperson, der sich als am erfolgversprechendsten herausstellte. Die Gruppe traf sich 2 mal im Monat. Der Schwerpunkt lag auf dem „Langzeitmanagement“ der Adipositas. (18 Monate). Der mittlere Gewichtsverlust lag bei 12.45 kg wovon im Mittel 82.7 Prozent über die 18 Monate mit diesem Verfahren aufrechterhalten werden konnte. Eine signifikante Verbesserung dieses Ergebnisses konnte erzielt werden, wenn statt behavioralen Elementen eine problemlösungsorientierte Behandlung integriert werden konnte. (Alter der Beteiligten 21-60 Jahre, BMI 27-40)
Die Forschung scheint diesen und vergleichbare Ansätze wenig verfolgt und weiterentwickelt zu haben. Digitale Programme, „Spritzen“ etc. versprechen schnelleren und ggf. lukrativeren „Erfolg“. Wenn wir uns an die vielen sozialen und emotionalen Aspekte erinnern, die allein in diesem Beitrag praktisch von allen erwähnten Autoren, auch die, die rein biowissenschaftlich arbeiten, aufgeführt wurden erscheint es nur folgerichtig, dass Menschen, die unter ihrem Übergewicht leiden langfristig schonender und wirksamer geholfen werden kann, wenn neben dem edukativen Ansatz (Ernährung) der sozialen und emotionalen Komponente , der sozialen Natur des Menschseins und des Essens, verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dazu gehört auch: Veränderungen brauchen Zeit.
Catja Wyler van Laak, 31. März 2025
1 Johann Hari; Körper und Geist; „Wir leben im Cheesecake Park – ein Jahr auf Ozempik hat mich gelehrt, dass wir Fettleibigkeit völlig falsch betrachten“, in: Die Weltwoche 20. Februar 2025 Nr. 8, 93. Jahrgang; S. 28-29.
2 Ebenda; S. 28.
3 Johnson Paul M. and Paul J. kenny; „Addiction-like reward dysfunction and compulsive eating in obese rats: Role for dopamine D2 receptors“; Nat Neurosci. 2010 May; 13(5): 635-641. Doi.10.1038/nn.2519.
4 Johnson Paul M. and Paul J. Kenny; „Addiction-like reward dysfunction and compulsive eating in obese rats: Role for dopamine D2 receptors; Nat Neurosci. 2010 May; 13(5): 635-641. Doi.10.1038/nn.2519. S7, S.8. (doi Ausgabe)
5 Amen Clinics, „Ozempic Personality: Scary Mental Effects of Weight-Loss Drugs.“ Juli 23 2024.
6 Ebenda.
7 Kyu Sik Kim et al.; „GLP-1 increaese preingestive satiation via hyptohalamic circuits in mice and humans“; Science 385, S. 438-455(2024).
8 „Oxytocin enhances trust“ in: Benedetti Fabrizio; „The Patients Brain; the Neuroscience behind the doctor-patient relationship“; Oxford University Press 2011/2012; ; S. 132ff. hier S. 135; nach Catja Wyler van Laak; „Die Arzt-Patient Beziehung in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen – Was zählt?“; Paramon 2020; S. 117.
9 Ibrahim Abdullah bin Ahmed; „A comprehensive Review on Weight Gain following Discontinuation of Glucagon-Like Peptide-1 Receptor Agonists for Obesiety“. Hindawi Journal of Obesity Volume 2024; Article ID 8056440, 8 Seiten.
10 Wilding P.H. John et al.; „Weight regain and cardiometabiolic effects after withdrawal of semaglutide: The STEP 1 trial extension“. Diabetes Obes. Metab. 2022:24, S. 1553-1564.
11 Kyu Sik Kim et al.; „GLP-1 increases preingestive satiation via hyptohalamic circuits in mice and humans“; Science 385, S. 438-446 (2024).
12 Ebenda.
13 Willmann Urs; „Am Anfang war das Feuer; Die Herdstelle schuf in der Steinzeit eine soziael Mitte- und erst das Kochen machte uns zum Menschen“; Die Zeit 1. Augsut 2019, Nr. 32, S. 29 nach: Catja Wyler van Laak; „Die Arzt-Patient Beziehung in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen - Was zählt?“ Paramon 2020 S. 70/71.
14 De Waal Frans B.: „Putting the Altruism Back into Alturism: The Evoluation of Empathy“; Annual Review of Psychology; 59:2008 S. 279-300 hier S. 283. Nach: Catja Wyler van Laak, „Die Arzt-Patient Beziehung in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen - Was zählt?“ Paramon 2020 S. 69.
15 Bredesen Dale E.; „Die Alzheimer Revolution.“ mvg Verlag 2018.
16 Pizzorno Joseph; „Toxine-die unsichtbare Gefahr. Wie Gifte aus Umwelt, Nahrung und Kosmetik unsere Gesundheit gefährden und was wir dagegen tun können.“ Riva 2018.
17 Perri Michael G. et al.; „Effects of Four Maintainence Programs on the Long-Term Management of Obesity“; Journal of Consulting and Clinincal Psychology; 1988 Vol. 56 Nr. 4; S. 529-534.
18 Perri Michael G. et al; „Relapse Prevention Training and Problem-Solving Therapy in the Long-Term Management of Obesity; Journal of Consulting and Clinical Psychology; 2001 Vol. 69; Nr. 4; S. 722-726.
Zweitveröffentlichung in der Online-Zeitschrift ZE!TPUNKT am 2. April 2025 https://zeitpunkt.ch/index.php/als-dem-essen-die-soziale-mitte-verloren-ging-kam-die-fettwegspritze